Hundegerechte Erziehung nach Natural Dogmanship®

Ob Welpe oder erwachsener Hund: Die Voraussetzung für eine gute Beziehung zwischen Mensch und Hund ist eine hundegerechte Erziehung. Kenntnisse über Wesen, Kommunikation und Instinktveranlagung des Hundes ermöglichen es Ihnen, sich besser in Ihren Hund hineinzuversetzen. So können Sie Probleme lösen oder ihnen vorbeugen.

Was bedeutet hundegerechte Erziehung? Ihrem Hund in Ihrem Leben einen Platz zu geben, seine Rolle zu definieren und ihn in seiner Entwicklung zu einem gesellschaftsfähigen Hund zu fördern. Eine klare Sozialstruktur, in der Sie die Führung haben, ist dabei wesentlich. Führen heißt: dem Hund elterliche Fürsorge geben, ihm also Geborgenheit schenken, für seine Sicherheit sorgen und ihn in seinem Tun anleiten - stets auch zu seinem Vorteil. Sich Ihnen unterzuordnen, muss für Ihren Hund nachvollziehbar und sinnvoll sein.

Kennen Sie die Talente Ihres Hundes?

Als soziale Beutegreifer, also Jäger, die im Rudel jagen, verfügen alle Hunde über einen mehr oder minder ausgeprägten Jagdinstinkt. Beute aufspüren, sie zu jagen und zu erlegen, das haben unsere Hunde heute natürlich nicht mehr nötig - und es ist für unseren Familienhund auch gar nicht mehr erwünscht! Trotzdem: Schon als Welpe rennen Hunde allem nach, was sich bewegt. Sie versuchen Vögel zu fangen und Blätter im Wind zu stellen. Sie lieben es, nach Mäusen (oder Tulpenzwiebeln) zu buddeln und sich an einen Schmetterling heranzupirschen. Wahrscheinlich wissen sie instinktiv, dass dieses Verhalten ihr Überleben sichern kann - und natürlich macht es ihnen einfach Spaß. Je fressbarer die Beute, umso größer ihr Erfolgserlebnis. Je erfolgreicher die Zusammenarbeit mit einer Sozialpartnerin oder einem Sozialpartner, desto inniger die soziale Bindung.

Gemeinsame Ersatzjagd als ideale Lernmotivation

Spaß mit der Bezugsperson und Futter: Kann es eine bessere Lernmotivation für einen sozialen Beutegreifer geben? Geben Sie Ihrem Hund einen Grund, sich Ihrer Führung anzuvertrauen. Geben Sie ihm Sicherheit, interessante Aufgaben und sinnvolle Lernziele: Bei spannender Ersatzjagd - immer in Zusammenarbeit mit Ihnen! - wird er körperlich wie geistig gefordert. Die "Beute": Ein mit Hundefutter gefüllter Leinenbeutel (Futterbeutel, Preydummy®), den es gemeinsam zu erjagen gilt.





Dabei lernen Sie, wie Ihr Hund mit Ihnen kommuniziert, und Ihr Hund lernt:

• Leinenführigkeit,
• Herankommen,
• alle notwendigen Signale wie Sitz, Down (Platz), Bei (Fuß), Apport etc.,
Kontrolle Ihres Hundes auf Abstand (Distanzkontrolle)
• „Steadiness“ (Standruhe) - in Haus, Stadt, Wald und Feld
• und vieles mehr...

Wann, wo, wie und was "gejagt" wird, entscheiden Sie. Achtet Ihr Hund auf Sie und folgt er Ihrer Anleitung, dann haben Sie gemeinsam Erfolg - als Team! Zeigen Sie Ihrem Hund, dass Sie sich freuen und stolz auf ihn sind, dann ist dies die schönste Belohnung, die Sie ihm zuteil werden lassen können. Auf diese Weise können Sie für Ihren Hund unentbehrlich werden.

Lassen Sie sich bei WAS WILL MEIN HUND? beraten, wie Sie bei Ihrem Hund erzieherisch am besten vorgehen können. Werfen Sie doch mal einen Blick ins Programm oder nehmen Sie direkt Kontakt zu mir auf.


Hinweis zum Tierschutz

Tiere haben ein Recht auf Achtung, Respekt und Würde. Aus diesem Grund arbeitet WAS WILL MEIN HUND? nach der Erziehungsphilosophie Natural Dogmanship® von Jan Nijboer, bei der die Instinkte des Hundes genutzt und nicht einfach unterdrückt werden. Unterordnung nur um der Unterordnung willen gibt es hier nicht. Stachelhalsbänder, Würgehalsbänder, Erziehungshalsbänder mit Fernbedienung sowie einschneidendende Erziehungsgeschirre sind Hilfsmittel, die nichts mit arttypischer Kommunikation von Hunden zu tun haben. Auch wenn sie vielleicht den Menschen helfen mögen - sicher nicht den Hunden. Aus Tierschutzgründen und um der Würde der Hunde willen verzichte ich auf den Einsatz dieser klassischen Hilfsmittel. Für meine Tätigkeit verfüge ich zudem über die Erlaubnis gemäß § 11 Abs. 3 Nr. 8 Tierschutzgesetz (TierSchG).