Verhaltensstörung oder störendes Verhalten?

Manche Hunde sind für ihre Menschen Problemhunde. Dabei handelt es sich in den meisten Fällen gar nicht um tatsächlich verhaltensgestörte Tiere, sondern um Hunde, die ganz normales Hundeverhalten zeigen – das allerdings ihre Menschen stört und nicht selten auch den Hunden selbst großen Stress bereitet. Häufige Ursachen: neben mangelhafter Prägung und Sozialisation eine gestörte Kommunikation zwischen Mensch und Hund, nicht artgerechter Umgang, Unkenntnis rassespezifischer Verhaltensweisen, häufiger Wechsel der Bezugspersonen sowie mangelnde oder nicht hundegerechte Beschäftigung.

Mögliche Verhaltensauffälligkeiten:

  • Zerstörung von Gegenständen
  • Aggressives / ängstliches Verhalten gegenüber Hunden
  • Aggressives / ängstliches Verhalten gebenüber Menschen
  • Aggressives / ängstliches Verhalten gegenüber anderen Tieren
  • Aggressives / ängstliches Verhalten gegenüber bestimmten Gegenständen
  • Verteidigung von Futter / Spielzeug oder sonstigen Gegenständen
  • Verteidigung von Bezugspersonen
  • Trennungsangst / Alleine bleiben
  • Unerwünschtes Jagdverhalten (Wild, FahrradfahrerInnen, JoggerInnen, Inline-SkaterInnen, Kinder etc.)
  • Weglaufen
  • Ziehen an der Leine
  • Probleme im Zusammenleben von Kind und Hund

Beziehungsorientierter Ansatz

Wurden medizinische Gründe für das Problemverhalten Ihres Hundes tierärztlich ausgeschlossen, verfolgen wir bei der Erziehung einen beziehungsorientierten Ansatz: Unerwünschtes bzw. problematisches Verhalten wird nicht einfach abgestellt. Stattdessen versuchen wir, die Ursache für das Verhalten zu finden.
Im Zentrum unseres Ansatzes steht auch hier wieder die Frage "Was will mein Hund?" Denn nur, wenn wir herausfinden, warum Ihr Hund sich so verhält, können wir uns der Problemlösung annähern.

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